Warmwasserbereitung im Privathaushalt

In seinem Vortrag informierte der Energieberater Dipl.Ing. Siegfried Kirner über die Möglichkeiten der Warmwassererwärmung. Millionen Haushalte in Deutschland verbrauchen zwischen 50 und 70 Litern Warmwasser pro Tag. Bei der zentralen Warmwasseraufbereitung wird kaltes Trinkwasser über die  Heizungsanlage erwärmt. Die Verteilung erfolgt über ein Netz von Leitungen. Dadurch entstehen neben Wärmeübergabe- auch Leitungsverluste. Ein geringerer Wirkungsgrad im Vergleich zur dezentralen Warmwasseraufbereitung ist die Folge. Die dezentrale Warmwasseraufbereitung ist im Vergleich zur zentralen Warmwasseraufbereitung effizienter, man findet sie als kleinere oder größere Durchlauferhitzer, Boiler und Warmwasserspeicher, die sich meist direkt in Küche oder Bad wiederfinden. Sie arbeiten bis auf die nicht vorhandene Wärmedämmung recht wirtschaftlich. Thermische Solaranlagen nutzen die Sonnenenergie und sind damit besonders umweltfreundlich. Über die Kollektoren wird die Wärme über einen Wärmetauscher in den Brauchwasserspeicher geleitet. Das gleiche gilt auch für eine PV-Anlage, die kombiniert mit einem Stromspeicher den Strom für eine Brauchwasserwärmepumpe liefert.

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